Handel

    Weitere Warnstreiks

    Tarifrunden Handel BaWü 2021

    Weitere Warnstreiks

    Tarifverhandlungen im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel
    Ohne uns kein Geschäft ver.di Ohne uns kein Geschäft  – Tarifrunden Handel 2021


    Auch heute finden im Einzelhandel Baden-Württemberg Warnstreiks statt. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von acht Kaufland-Häusern (in Karlsruhe mit Umgebung, im Nordschwarzwald und in Tübingen), von H&M (in Karlsruhe, Heilbronn, Esslingen, Metzingen, Reutlingen, Göppingen), von Primark (in Karlsruhe) sowie von Esprit in Metzingen zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen. Insgesamt 200 Beschäftigte folgten dem Streikaufruf.

    Mit den Arbeitsniederlegungen protestieren die Beschäftigten gegen das Tarifangebot der Arbeitgeber, das für 36 Monate tabellenwirksame Entgelterhöhungen von insgesamt 5,4 % vorsieht. ver.di hat das Angebot als inakzeptabel zurückgewiesen.

    ver.di fordert für eine Laufzeit von 12 Monaten:

    • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 % plus 45 €
    • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 €
    • einen rentenfesten tariflichen Mindestlohn von 12,50 € in der Stunde
    • tarifliche Aufstockung von Kurzarbeitergeld auf 100 % des Nettoverdienstes
    • Erhöhung der monatlichen tariflichen Sozialzulage auf 25 € bzw. 35 €
    • Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit

    Auch in den kommenden Tagen ist mit weiteren Warnstreiks im Einzelhandel Baden-Württemberg zu rechnen.

    Die Tarifverhandlungen werden voraussichtlich am 21. Juli (in vierter Runde) fortgesetzt.