Handel

    Arbeitgeber bieten reale Lohnsenkungen

    Tarifrunden Handel BaWü 2021

    Arbeitgeber bieten reale Lohnsenkungen

    Tarifverhandlungen im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel
    Ohne uns kein Geschäft ver.di Ohne uns kein Geschäft  – Tarifrunden Handel 2021


    Keine Annäherung in der 4. Verhandlungsrunde

    Bei der 4. Verhandlungsrunde über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel am 1. Juli in Stuttgart zeigten sich die Arbeitgeber durchaus beeindruckt von den Protestaktionen und Warnstreiks, die in den letzten Wochen in den Betrieben stattfanden. Sie betonten ihren Einigungswillen, wollten letztlich jedoch kein neues, besseres Angebot vorlegen.

    Deshalb blieb es beim ersten Angebot:

    • Im Jahr 2021 gar keine Tariferhöhung!
    • Ab 1. Februar 2022 um 1,5%
    • Ab 1. Oktober 2022 um weitere 1,0%

    Für wirtschaftlich starke Unternehmen und solche, die in Folge der Pandemie geschädigt wurden, sollen die Tariferhöhungen vier bis sechs Monate früher bzw. später gelten. Zudem zahlen wirtschaftlich starke Unternehmen im Juni 2021 eine nicht tabellenwirksame Einmalzahlung von 150 €.

    Die ver.di-Verhandlungskommission hat deutlich gemacht, dass es auf dieser Grundlage keine Einigung geben kann.

    Reale Lohnsenkungen für alle Beschäftigten – das ist mit uns nicht zu machen! Wertschätzung sieht anders aus!
    Ohne Druck werden sich die Arbeitgeber nicht bewegen.

    Daher: Klare Antworten aus den Betrieben!
    Die Streiks werden fortgesetzt!

    Für 14. Juli wurde ein weiterer Sondierungstermin vereinbart.
    Am 22. Juli tagt die Große Tarifkommission.