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    Tag der Arbeit 2020

    #SolidarischNichtAlleine

    #SolidarischNichtAlleine ver.di #SolidarischNichtAlleine




    #SolidarischNichtAlleine

    Was bedeutet Solidarität für Dich? Dein Statement zum 1. Mai 2020
    Unser Maimotto 2020: Solidarisch ist man nicht alleine!


    Rechnungen zahlen sich nicht mit Applaus und Schokolade

    Statement zum 1.Mai von Benjamin Stein, ver.di Geschäftsführung Fils-Neckar-Alb

    Auch wenn es sicher schön ist, nach einem anstrengenden Arbeitstag auf dem Nachhauseweg von Applaus begleitet zu werden, auf social media Plattformen Danksagungen entgegen zu nehmen und sogar Politiker*innen jeglicher Couleur beteuern, wie systemrelevant die eigene Arbeit ist; Rechnungen – Miete, Kita, Strom – zahlen sich leider nicht mit Applaus und Merci-Schokolade.

    Und gerade diese systemrelevanten Berufe sind es, in deren Branche nicht erst seit der Corona-Krise einiges schiefläuft. Das betrifft sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die Bezahlung.

    Da in unsere Region eine riesige  Corona-Welle bisher zum Glück ausgeblieben ist, herrscht in den Krankenhäusern eher gemischter Betrieb. Wenige Krankenpfleger*innen berichten begeistert davon, zum ersten Mal Dienst nach Vorschrift machen zu können (also Hände mal 2-3 min Desinfizieren ) und Pflegeschüler*innen erzählen von ihrer ersten Pause während einer Schicht. Pause? Dienst nach Vorschrift? Das sollten eigentlich Selbstverständlichkeiten sein – wofür das Personal im Gesundheitswesen aber schon lange keine Zeit mehr hat, weil überall eingespart wurde. Seit Jahren schon streitet die ver.di Seite an Seite mit den Beschäftigten im Gesundheitssektor für Personalschlüssel, die der Arbeit und unser aller Gesundheit gerecht werden.

    In vielen Kliniken beklagen die Angestellten den eklatanten Mangel an Schutzkleidung und –masken, denn auch hier wurde massiv gespart und nicht vorgesorgt. Nicht nur in Krankenhäusern, sondern überall, wo Menschen mit Menschen arbeiten ist es solchen Zeiten unabdingbar, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz eingehalten wird.

    Der Einzelhandel hat die Corona-Krise vor allem in den ersten Wochen der Hamsterkäufe zu spüren bekommen. Die Angestellten waren nicht nur einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt, sie mussten sich teilweise beschimpfen und bedrohen lassen und Streitigkeiten zwischen Kund*innen schlichten. Und das für einen Niedriglohn, der vor allem durch die Tarifflucht der Arbeitgeber*innen in den letzten Jahren entstanden ist. Zum Dank wurde von politischer Seite ihre Arbeitszeiten ausgeweitet – ein schlechtes Signal. Zwar konnten die Betriebsräte, dort wo sie vorhanden sind, das schlimmste verhindern, dennoch fordert die ver.di, dass die Arbeitszeit und die Sonntagsöffnungszeiten sofort zurückgefahren werden!

    In allen Branchen, die jetzt und in den nächsten Monaten den gesellschaftlichen Betrieb aufrechterhalten, unsere Grundbedürfnisse befriedigen, uns pflegen, versorgen und unseren Dreck wegräumen, all jenen sollte nicht nur applaudiert werden, sondern sie sollten langfristig finanzielle Anerkennung erhalten.

    Für Menschen, die auf Grund des Arbeitsmangels in Kurzarbeit geschickt und deshalb finanzielle Einbuße stark zu spüren bekommen, ist es lebensnotwendig, dass das Kurzarbeitergeld von 60% auf  min. 90% angehoben wird und alle Beschäftigten in Systemrelevantem Bereichen brauchen jetzt eine Prämie von 500€/im Monat.

    #SolidarischNichtAlleine ver.di #SolidarischNichtAlleine
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    Die Geschichte des 1.Mai

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