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    Verordnung löst Unverständnis aus!

    Coronavirus/COVID-19

    Verordnung löst Unverständnis aus!

    Corona Impfverordnung berücksichtigt Pflegerisches und Medizinisches Personal nicht ausreichend
    COVID-19: Impfung ver.di COVID-19: Impfung


    Corona Impfverordnung berücksichtigt pflegerisches und medizinisches Personal nicht ausreichend - wer nicht unmittelbar an der Versorgung von Corona Patienten beteiligt ist, fällt nicht unter die höchste Prioritätsstufe

    Pflegerisches und medizinisches Personal, das in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Corona Virus SARS-CoV-2 tätig ist, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Corona Virus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden, ist in der höchsten Impfpriorität.

    Pflegerisches und medizinisches Personal, das nicht in den unmittelbar betroffenen Bereichen arbeitet, wie beispielsweise die Beschäftigten in den OP-Sälen, im Kreissaal oder das Laborpersonal, befindet sich in der zweiten (hohe Priorität) oder gar dritten Priorität (erhöhte Priorität). 

    Eine solche Trennung ergibt aus Sicht der Beschäftigten jedoch keinen Sinn: Auch wer zum Beispiel wegen einem gebrochenen Arm aufgenommen wird oder auch die werdende Mutter bei der Entbindung, kann mit Corona infiziert sein.  In vielen Bereichen ist das Personal, auch wegen der notwendigen engen Patientenkontakte, einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Daher muss das Personal zum im Kreissaal, im OP oder diejenigen die Kontakt haben mit Krebspatienten haben weiterhin mit höchster Priorität behandelt werden da sie immer mit Covid Infizierte in Kontakt kommen können.

    „Diese Verordnung löst bei vielen der  Kolleginnen und Kollegen, die nicht unmittelbar in der höchsten Prioritätsstufe sind, im besten Falle noch Unverständnis aus.“, so Benjamin Stein, Geschäftsführer ver.di Bezirk Fils-Neckar-Alb: „Vor allem wenn man bedenkt, dass in manchen Krankenhäusern schon Mitglieder der Geschäftsführung und der Verwaltung, ohne direkten Patientenkontakt, geimpft wurden.“

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