Gemeinsam durch die Krise!

    Beschäftigung und Einkommen sichern!

    TÜV SÜD

    Beschäftigung und Einkommen sichern!

    Tarifvertrag zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes!

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    die Corona-Krise trifft auch den TÜV SÜD. In einigen Tochtergesellschaften soll Kurzarbeit nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Betriebsräte in den Tochtergesellschaften wurden von der Arbeitgeberseite aufgefordert Arbeitszeitregelungen massiv zu Ungunsten der Beschäftigten zu verändern. Geplant ist, dass die Beschäftigten massiv Minusstunden aufbauen, die nach der Krise dann wieder abgearbeitet werden müssen. Betriebsräte wurden aufgefordert dazu Betriebsvereinbarungen abzuschließen.

    Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen ausschließlich auf die Schultern der Beschäftigten abgewälzt werden!

    Die ver.di-Tarifkommission hat den Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert, bei denen die Rahmendbedingungen für die Einführung von Kurzarbeit tariflich festgeschrieben werden.

    Wir fordern im Falle von Kurzarbeit:

    • die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90%,
    • tariflich festgeschriebene Rahmenbedingungen für die Betriebsvereinbarungen der örtlichen Betriebsräte,
    • Keine Verschlechterung der gültigen tariflichen Regelungen.

    Kurzarbeit ist ein gutes Werkzeug um die Auswirkungen der Krise zu bewältigen. Aber nur, wenn die Beschäftigten dadurch keine massiven finanziellen Verschlechterungen haben.

    Im Falle von Kurzarbeit bezahlt die Arbeitsagentur das Kurzarbeitergeld (60% bzw. 67% des Nettoentgeltes). Wir fordern, dass diese Zahlung durch den TÜV SÜD auf 90% des Nettogehaltes aufgestockt wird. Seit wenigen Tagen gibt es einen solchen Tarifvertrag z.B. in der Systemgastronomie. In vielen Betrieben gibt es auch schon Betriebsvereinbarungen die Aufstockungen regeln.

    Eure ver.di Tarifkommission

    Coronavirus/COVID-19

    FAQs rund um Corona