Landtagswahl BaWü 2021

    Unsere Alternative heißt Solidarität!

    Landtagswahl BaWü 2021

    Unsere Alternative heißt Solidarität!

    Warum die AfD für die Gewerkschaftsjugend nicht wählbar ist
    Unsere Alternative heißt Solidarität! ver.di Unsere Alternative heißt Solidarität!  – Warum die AfD für die Gewerkschaftsjugend nicht wählbar ist


    Keine Partei im Landtag steht unseren gewerkschaftlichen Werten so fundamental entgegen wie die sogenannte „Alternative für Deutschland“, kurz AfD. Die Partei und ihre Repräsentant_innen stehen für Nationalismus, Rassismus und gegen die Interessen von Erwerbsabhängigen. Das muss man uns nicht einfach glauben, wir zeigen es lieber anhand einiger Beispiele aus dem offiziellen Wahlprogramm* der Partei zur Landtagswahl:

    Finanzpolitik für Reiche - Die AfD will eine generelle Senkung von Steuern, ist gegen Erbschafts- und Vermögengssteuer, die Einhaltung der Schuldenbremse hat bei ihr „höchste Priorität“.
    Steuersenkungen und schlanker Staat helfen nur denen, die viel haben. Um für soziale Gerechtigkeit zu sorgen und unsere Infrastruktur erhalten und ausbauen zu können, müssen besonders in der aktuellen Krise große Einkommen und Vermögen höher und nicht niedriger besteuert werden. Ausgerechnet jetzt auf der Schuldenbremse zu beharren, bedeutet Investitionen und Zukunftsfähigkeit zu verhindern.

    Wirtschaft der Vergangenheit - Die AfD will die Energie- und Verkehrswende verhindern, den Arbeitsmarkt „flexibilisieren“ und warnt vor angeblichen Blackouts und dem Verschwörungsmythos des „Great Reset“.
    Unsere Wirtschaft befindet sich im Wandel, nicht zuletzt weil offenbar alle außer der AfD eingesehen haben, dass der Klimawandel eine akute Bedrohung darstellt. Wir wollen den wirtschaftlichen Wandel gestalten, gute Arbeitsbedingungen erhalten und voranbringen statt vor ausgedachten Schreckgespenstern zu warnen.

    Ideologie von Rechts - Die AfD will mehr Kinder, absolutes Leistungsprinzip in den Schulen und die angebliche Diskriminierung von Männern beenden.
    Bei der AfD schwadroniert man gerne von Freiheit und wettert gegen die Ideologien anderer Parteien. Sie selbst aber propagiert in ihrem Programm durchgehend rechte Ideologien und Verschwörungsmythen und greift dabei Geflüchtete, Chancengleichheit im Bildungssystem oder das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen an. Wir hingegen wollen eine freie und gerechte Gesellschafft für alle.

    Die AfD ist mit ihrem Programm vom rechten Rand für uns nicht wählbar. Je mehr Leute wählen gehen, umso schlechter stehen ihre Chancen auf ein gutes Ergebnis.

    Also: Am 14. März wählen gehen! Weil es um uns alle geht.

     

    *Kurzversion des Wahlprogramms, eingesehen am 15. Januar 2021. Langversion bis Redaktionsschluss nicht öffentlich einsehbar