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    Am Mittwoch Warnstreik bei der BARMER

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    Am Mittwoch Warnstreik bei der BARMER

    Am Mittwoch Warnstreik bei der BARMER  auch in den Geschäftsstellen Reutlingen, Tübingen, Esslingen und Göppingen – ver.di erwartet über 800 Streikende bei Kundgebung in Schwäbisch Gmünd

    ver.di Baden-Württemberg ruft am Mittwoch im Rahmen bundesweiter Arbeitsniederlegungen Beschäftigte und Auszubildende der BARMER zu ganztägigen Warnstreiks auf. Die zentrale Kundgebung in Süddeutschland findet in Schwäbisch Gmünd statt. Die Gewerkschaft will damit den Druck auf den Arbeitgeber bei den zeitgleichen Verhandlungen erhöhen.

    ver.di fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden, die unter den Tarifvertrag mit der BARMER fallen, unter anderem eine deutliche Erhöhung der Gehälter, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit sowie eine Fahrkostenunterstützung – in einem Gesamtvolumen von gut sieben Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro angehoben werden.

    Die BARMER hatte in der zweiten Verhandlungsrunde am 21. Januar 2020 ein Angebot vorgelegt, das im ersten Jahr keine lineare Steigerung vorsieht und im zweiten Jahr lediglich die Inflation ausgleichen soll. Die angebotene Verkürzung der Arbeitszeit von 30 Minuten wöchentlich soll nur für ein Jahr gelten.

    Benjamin Stein Bezirksgeschäftsführer  ver.di Fis-Neckar-Alb: Wertschätzung für die Beschäftigten sieht anders aus. Bei der Leistung und Kundenfreundlichkeit die Sie gegen über den Versicherten erbrach haben, Trotz der großen Organisationsveränderungen und Arbeitsplatzverschiebungen der letzten Jahre, haben die Beschäftigten auch eine ordentliche Lohnerhöhung verdient.

    Sollten die Tarifverhandlungen am 12. und 13. Februar 2020 nicht erfolgreich beendet werden können, ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.

    Die Kundgebung findet in Schwäbisch Gmünd am Johannisplatz um 11.45 Uhr statt. Vorher gibt es einen Demozug durch die Stadt, dieser startet auch am Johannisplatz um elf Uhr. Erwartet werden am zweiten Hauptstandort der bundesweiten Kasse neben den Streikenden aus ganz Baden-Württemberg auch Beschäftigte aus Bayern.