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    Bedauern der ver.di Betriebsgruppe Universität Tübingen

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    Bedauern der ver.di Betriebsgruppe Universität Tübingen

    Statement der ver.di Betriebsgruppe der Universität Tübingen zur Tarifrunde der Länder 2021


    Die ver.di Betriebsgruppe der Universität Tübingen bedauert, dass die erste Verhandlungsrunde für die Tarifrunde der Länder ohne ein Angebot beendet wurde.

    Gleichzeitig blasen die Arbeitgeber zum Angriff auf den „Arbeitsvorgang“, mit dem Ziel, die Bezahlung für alle abzusenken. Die Landesregierung Baden-Württemberg spricht im Zusammenhang mit den Tarifverhandlungen über die Personalkosten als „erhebliche Haushaltsrisiken“. Wir als Beschäftigte der Länder entgegnen: „Wir haben den Laden am Laufen gehalten“ und in der Pandemie Hervorragendes geleistet. Als Haushaltsrisiko bezeichnet zu werden ist ein Zeichen von Realitätsverlust für die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Inflation steigt, die Kosten für den täglichen Bedarf auch - ein Reallohnverlust unter diesen Bedingungen ist eine Zumutung. Wir werden nicht die Kosten der Pandemie bezahlen, um über Einkommensverzicht den Haushalt zu sanieren.

    Wir als ver.di Betriebsgröße der Universität Tübingen fordern daher die Landesregierung auf, im Arbeitgeberverband mäßigend einzuwirken und den Weg für einen Tarifabschluss zu ebnen. Ein positive Lohnentwicklung trägt der wirtschaftlichen Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Rechnung. Gleichzeitig steigert sie die Attraktivität des Landes als Arbeitgeberin. Der Fachkräftemangel macht sich schon lange bemerkbar, da Stellen nicht oder nur nach mehreren Ausschreibungen besetzt werden können. Insofern ist ein guter Tarifabschluss im Sinne beider Verhandlungsparteien - und sollte gemäß dem Prinzip der Sozialpartnerschaft auch wohlwollend angestrebt werden.