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    Die Busfahrer streiken

    Ortsverein Zollern-Alb

    Die Busfahrer streiken

    Tarifrunde Entgelt WBO – privates Omnibusgewerbe BW

    Gestern in Tübingen heute in Reutlingen. Die Busfahrer streiken.
    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

    Dieses ist in der Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit.  Auch in der politischen Landschaft gibt es dazu kaum gegenteilige Meinungen. Deshalb würde es eine große Freude sein wenn die Kreisräte und die Landräte die berechtigten Forderungen der Busfahrer unterstützen würden. Doch die Realität der Arbeitswelt ist eine andere. Busfahrer von privatem Busunternehmer werden schlechter bezahlt als ihre Kollegen von öffentlichen Unternehmen.

    Salvatore Bertolino, Vorsitzender der Verdi-Betriebsgruppe Senioren im Zollernalbkreis, weist Kreisräte und Landräte auf die Forderungen der Busfahrer hin, die aktuell in Tübingen und Reutlingen streiken.

    Busfahrer von privaten Busunternehmern würden schlechter bezahlt als ihre Kollegen von öffentlichen Unternehmen.

    Laut WBO (Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer), stellt der Öffentliche Verkehr ein wichtiges Standbein für die privaten Omnibusunternehmer in Baden-Württemberg dar. Etwa zwei Drittel der Leistungen der Branche werden in diesem Bereich erbracht. Dieser Verband weigert sich, gleiche Löhne für gleiche Arbeit zu zahlen.
    Mit der derzeitigen Auseinandersetzung wollen die Busfahrer mit ihrer ver.di eine Lohnerhöhung durchsetzten. Die Gewerkschaft fordert 5,8 Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit.

    Die Busfahrer bringen uns und unsere Kinder sicher ans Ziel, jeden Tag ob es stürmt oder schneit. Sie tragen eine große Verantwortung, für einen Einkommen von 14,64 € pro Stunde. Wer mindestens zwei Jahre dabei ist, bekommt 16,07 €. Und nach zehn Jahren Busfahren sind es dann 17,00 €.

    Wir die ver.di Senioren Zollernalb unterstützen die berechtigten Forderungen unsere Kollegen die Tag für Tag einen großes Teil einer umweltverträglichen Mobilität Garantieren.

    Wir sind der Meinung dass die Vergabe des kommunalen Nahverkehrs nur an Tarifgebundene Unternehmen erfolgen muss, somit wird der Wettbewerb nicht auf den Rücken der Busfahrer ausgetragen.

    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit das ist gerecht. Wir Unterstützen die streikenden Busfahrer.