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    Stoppt "Union Busting" in der H&M Filiale Tübingen

    Handel

    Stoppt "Union Busting" in der H&M Filiale Tübingen

    Am kommenden Donnerstag den 02. März 2017 findet der Gütetermin zum Kündigungsbegehren des Unternehmens gegen den Betriebsratsvorsitzenden der Filiale in Tübingen statt.

    Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden soll, weil sich der betroffene Kollege intensiv und über einen langen Zeitraum für die Belange der Kolleginnen und Kollegen eingesetzt hat. Außerdem ist der Kollege eine wichtige gewerkschaftliche Säule bei den Arbeitskampfmaßnahmen der vergangenen Jahre.

    Das Vorgehen von H&M engagierte lnteressensvertretungen zu diffamieren, zu bekämpfen und auszugrenzen hat eine lange Tradition. Hierbei sei speziell an Damiano, Ayse, Lukas, Marta, Erika und Alexandra erinnert, welche zu Unrecht zur Zielscheibe von H&M geworden sind.

    Das Vorgehen von H&M in der Filiale Tübingen wird durch die Gewerkschaft ver.di auf das Schärfste verurteilt! Es muss endlich Schluss mit diesen union busting Methoden!

    Zahlreiche lnteressensvertretungen und die Große Tarifkommission des Einzelhandels, entscheidungsfassendes Gremium der Gewerkschaft als Tarifvertragspartei in BadenWürttemberg, haben sich bereits solidarisch erklärt!

    „Es ist ein unsoziales und undemokratisches Verhalten von der Arbeitgeberseite. Natürlich werden wir den betroffenen Kollegen in seinem Verfahren begleiten und unterstützen.", so Jan Bleckert, Gewerkschaftssekretär im Bezirk Fils-Neckar-Alb zuständig für den Bereich Handel.