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    ver.di Protest am Donnerstag 21.10.21 im ZfP Zwiefalten

    Pressemitteilung

    ver.di Protest am Donnerstag 21.10.21 im ZfP Zwiefalten

    Stillstand am Verhandlungstisch! - Protest am 21.10.2021 vor dem Haupteingang ZfP- Infozentrum!
    Wir sind es wert Pascal Klein Wir sind es wert

    Die Beschäftigten im Zentrum für Psychiatrie Zwiefalten ZfP sind gefordert, mit einer Protestpause am Donnerstag, den 21. Oktober um 12.30 Uhr, ein klares Signal an die Arbeitgeber zu geben, so die Gewerkschaft ver.di Fils-Neckar-Alb.

    In der ersten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder (TdL) am vergangenen Freitag ist in Potsdam kein Ergebnis erzielt worden. Ver.di zog eine ernüchternde Bilanz: "Wir sind in zentralen Fragen weit auseinander. Von einem Ergebnis sind wir meilenweit entfernt."

    Die Arbeitgeber der Länder lehnen die Lohnforderung für Behörden-, Schulen-, öffentliche Dienstleister und Krankenhausbeschäftigte pauschal ab.

    Die Eingruppierung und damit die Bezahlung wollen die Arbeitgeber sogar verschlechtern.

    Für den  Krankenhausbereich wollen sie keine separaten Verhandlungen,  obwohl Beschäftigte als auch Patienten dringend auf bessere Arbeits- und Entlohnungsbedingungen des Personals angewiesen seien, betont die Gewerkschaft.

    ver.di fordert für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von 5 Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 150 EUR sowie für alle Klinikbeschäftigten mindesten 300 EUR. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen übertragen werden. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.

    ver.di führt die Tarifverhandlungen als Verhandlungsführerin mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und Tarifunion. Die nächste Runde findet Anfang November ebenfalls in Potsdam statt.